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Kategorie: Aktuell

Am 12. März jährte sich zum dreißigsten Mal der Todestag von Heinz Kühn, Ministerpräsident der Landes NRW zwischen 1966 und 1978. Sozialdemokrat und Dellbrücker.

Er musste mit seinem sozial-liberalen Kabinett - das ein Muster für die von Willy Brandt geführte Koalition im Bund ab 1969 wurde - den Strukturwandel im Ruhrgebiet vorantreiben, nachdem die Montanindustrie in den Sechzigerjahren in immer größere Schwierigkeiten geriet.

Seine Vision in der Schulpolitik führte in dien Siebzigerjahren noch zu erbittertem Widerstand durch die Konservativen - Gesamtschulen konnten leider erst später unter seinem Nachfolger Johannes Rau etabliert werden.

Ab 1978 war Heinz Kühn erster Integrationsbeauftragter der Bundesregierung, ab 1983 war er Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Nach seinem Tode wurde Heinz Kühn im Jahr 1992 auf dem Ostfriedhof beigesetzt - nicht weit weg von seinem langjährigen Wohnhaus.
An dieses Ereignis und an die Lebensleistung von Heinz Kühn erinnerten in kleinem Kreise an seinem Todestag Sozialdemokrat*innen aus Land und Stadt.

Neben Christiane Jäger, Vorsitzende des Unterbezirks Köln, Susana dos Santos, Jochen Ott und unserem Ministerpräsidenten-Kandidaten Thomas Kutschaty (alle Mitglieder des Landtages), nahmen auch unsere Landtagskandidatin für den 15. Mai, Carolin Kirsch sowie diverse Mitglieder des OV Dellbrück an der Gedenkkundgebung mit Kranzniederlegung teil.
Thomas Kutschaty war dieser Termin persönlich sehr wichtig, um die Person zu würdigen und ein Beispiel zu setzen für eine Kontinuität durch Wandel, die NRW wieder (und verstärkt) braucht.

 

 

 

 

Mehr zu Heinz Kühn findet sich im Netz  auch hier:

Wikipedia

NRWSPD

Land NRW

Integrationsbeauftragte des Bundes

Heinz-Kühn-Stiftung